Erich Kock ist am 14. Januar 2016 im Alter von 90 Jahren in Köln gestorben. Er war Schriftsteller, Publizist und Autor zahlreicher Sachbücher, Biographien, Kurzgeschichten, Dokumentationen und Porträts in Film und Fernsehen.

Im Stacheldrahtseminar von Chartres unter Leitung von Abbe Franz Stock begann er in Kriegsgefangenschaft das Studium der katholischen Theologie, Philosophie und Germanistik. Ab 1953 arbeitete er journalistisch, zunächst für Zeitungen und Zeitschriften. Später ging er zum Rundfunk und schuf für das Fernsehen mehr als 100 Filme zu theologischen, kunst- und zeitgeschichtlichen Themen. Von 1961 bis 1968 unterstützte er Heinrich Böll als dessen persönlicher Sekretär. Später war er 18 Jahre lang für den Deutschen Caritasverband tätig. 1977 wurde Kock mit dem Katholischen Journalistenpreis ausgezeichnet.

Erik Kock verfasste u.a. auch das Buch "Abbé Franz Stock. Priester zwischen den Fronten." und erstellte den Dokumentarfilm "Franz Stock. Priester zwischen den Fronten", der bereits im Jahr 1963 vom WDR ausgetrahlt wurde.

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Textquelle (tlw:) https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Kock