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Terminübersicht
Terminübersicht
Mo. 26.06. -
So. 02.07. 2017
Busreise des Komitees auf den Spuren von Franz Stock nach Paris und Chartres und Weiterfahrt über Le Mans, Umgebung Avranches und Amiens
Juni -
August 2017
Fensterausstellung BKC Paderborn
30.06.-
16.07. 2017
Wanderausstellung in Paderborn
24.02.2018 70. Todestag von Franz Stock
09.05.-
13.05.2018
101. Deutscher Katholikentag in Münster "Suche Frieden"
ganzjährig
nach Terminabsprache
Führungen durch die Franz-Stock-Dauerausstellung und
"Auf den Spuren von Franz Stock in Arnsberg-Neheim"
Mi., 06.09.2017 Sitzung des Gesamtvorstandes

Foto: V.l.: Dr. Richard Böger, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Caritas, Margarethe Dennemark, stellvertretende Vorsitzende des Franz-Stock-Komitees und Professor Dr. Rüdiger Althaus, Rektor der Theologischen Fakultät Paderborn, zeigen bei der Ausstellungseröffnung ein Mosaikbild von Franz Stock, das anlässlich eines Wettbewerbs von Schülern der Klasse 7 des Franz-Stock-Gymnasiums Arnsberg-Neheim gefertigt wurde.Foto: BKCIn der Fenstergalerie der Bank für Kirche und Caritas (BKC) erinnert eine Ausstellung an das Leben und Wirken von Abbé Franz Stock, der als Wegbereiter der deutsch-französischen Freundschaft gilt. Die Exponate in zwölf Fenstern stehen in einem Zusammenhang mit der umfangreichen Wander-Ausstellung „Versöhnung zwischen ‚Erbfeinden‘“, die vom 30. Juni bis zum 16. Juli 2017 in der Theologischen Fakultät Paderborn präsentiert wird.

Foto: ThF-PBAussöhnung zwischen Erbfeinden

„Franz Stock, das ist nicht nur ein Name, das ist auch ein Programm“, lautet ein berühmtes Zitat von Angelo Giuseppe Roncalli, dem späteren Johannes XXIII, über den damals jungen Priester aus dem Erzbistum Paderborn. Neu erlebbar wird das besondere Leben und Wirken Franz Stocks (1904-1948) jetzt in der Ausstellung „Aussöhnung zwischen ‚Erbfeinden‘“ vom 30. Juni bis 16. Juli 2017 in der Theologischen Fakultät Paderborn.

Buch: Franz Stock - Wegbereiter der Versoehnung / Verlag HerderIn einer französischen und in einer deutschen Buchversion (Blick ins Buch - Leseprobe) wurden im Mai 2017 erstmals Franz Stocks Tagebücher aus den Jahren 1941 bis 1945 sowie seine Beschreibung des Kriegsgefangenenseminars (1945- bis zur Verlegung von Orleans nach Chartres) veröffentlicht. Eine Einführung des renommierten deutsch-französischen Historikers Etienne François (Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Vereinigung Amis de Franz Stock) erläutert die Zeitzeugnisse und eröffnet neue Einblicke in das Leben Franz Stocks. Ein einzigartiges Dokument der deutsch-französischen Geschichte und ein wichtiger Beitrag für ein Europa der Versöhnung und Mitmenschlichkeit.

Die Kapelle des Stacheldrahtseminars 1945-47Vor 70 Jahren, am 05. Juni 1947, wurde das sog. „Stacheldraht-Seminar“ in Le Coudray bei Chartres aufgelöst. Franz Stock stand bis zu dessen Auflösung als Regens diesem Seminar vor.

Am Sa., 27. Mai 2017 fand eine zentrale Gedenkveranstaltung statt mit

chapelleIm Rahmen der Gedenkveranstaltungen an das "Stacheldrahtseminar" von Chartres vor 70 Jahren von 1945 bis 1947 wurde eine Begegnung von deutschen und französischen Seminaristen, die sich aktuell auf den Dienst als Priester vorbereiten, geplant. Eingeladen waren die Seminaristen der Diözesen, mit denen Abbé Franz Stock in Verbindung stand: Paderborn, Freiburg, Paris und Chartres.

Anlässlich dieses Datums machte sich auch eine Gruppe Jugendlicher aus der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist Neheim und Voßwinkel auf Einladung des Franz-Stock-Komitees mit Pfarrer Stephan Jung, dem Zeitzeugen Dieter Lanz und seiner Frau, sowie der Hausgemeinschaft des Erzbischöflichen Priesterseminars von Paderborn auf den Weg nach Frankreich.

chartrktSchon mehrfach sind wir gefragt worden, wann das Komitee mal wieder eine Fahrt nach Frankreich anbietet. Es fehlte u.a. ein Anlass. Dieser ist in diesem Jahr gegeben: die Schließung des Stacheldrahtseminars vor 70 Jahren am 05. Juni. Nachdem es gelungen ist, 15 DZ und 3 EZ in Paris (!), Chartres, Avranches und Amiens zu erschwinglichen Preisen zu buchen, steht nun auch insgesamt der Reiseverlauf.

Von Montag, 26. Juni bis Sonntag, 02. Juli 2017, geht die Fahrt.

Bischof Emil Stehle bei einem Besuch im Elternhaus von Franz Stock, 2005Bischof Emil Stehle ist am 16.05.2017 im Alter von 90 Jahren gestorben. Der spätere Adveniat-Geschäftsführer und Bischof in Süd-Amerika setzte sich u.a. für Friedensverhandlungen zwischen Regierungen und der Guerilla, für die Freilassung von Geiseln und den Schutz der Zivilbevölkerung ein. 1994 wurde er für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Mit 18 Jahren geriet er in französische Kriegsgefangenschaft und gehörte 1945 zu den ersten vier Seminaristen des „Priesterseminars hinter Stacheldraht“. Er war Gehilfe von Franz Stock und hat somit ganz eng mit ihm zusammengearbeitet. Wie sehr ihn diese Zeit geprägt haben mag, kann man in einer Predigt nachlesen, die er 1988 in Arnsberg-Neheim gehalten hat (Predigt von Bischof Emil Stehle vom 1.5.1988 "Selig die Frieden fertigen, sie werden Kinder Gottes genannt werden."). Foto: Bischof Emil Stehle bei einem Besuch im Elternhaus von Franz Stock, 2005

Sein Lebensweg zeichnen Presseberichte des Erzbistums Paderborn bzw. Bistums Essens nach:

Bild AusstellungIm historischen Neheimer Fresekenhof befindet sich die Dauerausstellung über das Leben von Franz Stock und die Auswirkungen auf die deutsch-französische Verständigung. Insbesondere für Gruppen bieten wir Führungen an. "Auf den Spuren von Franz Stock in Arnsberg-Neheim" lässt sich ein solcher Besuch gut mit einer Besichtigung des Franz-Stock-Denkmals sowie der Taufkapelle in der St. Johannes Kirche und einem Aufenthalt im Elternhaus Stock verbinden. Für die Führung durch die Dauerausstellung sowie im Elternhaus sind je nach Gruppe jeweils etwa 45 Min. einzuplanen. Hinzu kommt die Wegzeit zwischen den Orten. Vereinbaren Sie mit uns einen Termin.

Eine Wanderausstellung "Franz Stock - Frieden als Auftrag" steht zur Ausleihe zur Verfügung.


Allgemeine Öffnungstage sind:

  • ganzjährig (nur) nach Terminabsprache

KreuzwegstationDie Passionszeit 2017 in der evangelischen Kirchengemeinde Hüsten
In diesem Jahr wurden die wöchentlichen Passionsandachten in der Evangelischen Kirchengemeinde Hüsten mit Kreuzweg-Bildern und Texten von Lothar Zenetti gestaltet. Diesen Kreuzweg hatte er als Kriegsgefangener im ‚Priesterseminar hinter Stacheldraht’ in Chartres / Le Coudray für die dortige Lagerkapelle auf Bitten von Franz Stock, der diesem einzigartigen Priesterseminar als Regens vorstand, gemalt. Bilder davon hat das Franz-Stock-Komitee aufbewahrt.

Die Idee zu diesem Projekt hatte Thomas Bertram, stellv. Vorsitzender des Franz-Stock-Komitees, der ganz unkompliziert mit Pfarrer Reinhard Weiß von der evangelischen Kirchengemeinde ins Gespräch kam. Schnell war klar, dass die Bilder und Texte des katholischen Theologen Lothar Zenetti sich sehr gut auch für die Gestaltung der Passionszeit in der evangelischen Kirche eignen.

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