Paneuropaunion Dr. h.c. Bernd Posselt und Thomas Bertram / Foto: Egon LippertVortrag über Franz Stock beim 53. Andechser Europatag der Paneuropa-Union Deutschland am 14./15. März 2020

Unter dem Thema „Arbeiter im Weinberg des Herrn“ widmete die Paneuropa-Union ihren christlichen Europatag „einer bunten Vielfalt interessanter Persönlichkeiten, die die Rebstöcke vor uns gepflegt und kultiviert haben.“ An ihnen könne man sich orientieren, „wenn es darum geht, der europäischen Einigung in dieser schwierigen Phase neue Dynamik und Kraft zu verleihen.“

Zu diesen ‚interessanten Persönlichkeiten’ zählt die Paneuropa-Union auch Franz Stock. Aus diesem Grunde hatte sie Thomas Bertram um einen Vortrag zu dem Thema "Prediger gegen den Hass, Seelsorger zwischen Wehrmacht und Résistance: Franz Stock und der Weg nach Europa" gebeten.

Die Person Franz Stock und das Thema trafen auf großes Interesse. Besonders die intensive Schilderung des Verhaltens von Franz Stock in seinen Begegnungen mit den Gefangenen und deren Begleitung auf ihrem letzten Weg machte betroffen und schuf ein tiefes Verständnis für die Bedeutung des Wirkens von Franz Stock.

So war es nicht verwunderlich, dass der Präsident der Paneuropa-Union Deutschland, Dr. h.c. Bernd Posselt zusagte, dass die Paneuropa-Union sich weiterhin intensiv mit Franz Stock beschäftigen und daraufhin wirken werde, dass seine Bedeutung in und für Europa weiter bekannt gemacht werde. Dies wird gewiss auch dadurch unterstützt, dass Louis Terrenoire, der Vater des momentanen internationalen Präsidenten der Union, „mit seinem engen Weggefährten Edmond Michelet zu den Menschen gehört, die Franz Stock entscheidende Impulse verdankten“ (Posselt).

In den anschließenden Gesprächen stand die Frage nach der Beendigung des Seligsprechungsprozesses im Mittelpunkt. Denn gerade in der heutigen Situation sei es wichtig, Franz Stock als ein Symbol zu verstehen, dessen Wirken von Nächstenliebe und der sich daraus ergebenden Versöhnung geprägt sei.

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