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Das Franz-Stock-Komitee wurde durch S.E. Botschafter François Delattre mit dem Joseph-Rovan-Preis ausgezeichnet, der in diesem Jahr unter dem Thema "Erinnerungskultur, Demokratiebildung und Zivilgesellschaft" ausgelobt wurde. Die Preisverleihung erfolgte am 14. Juni im Rahmen eines Empfangs in der Französischen Botschaft in Berlin.
Wir danken S.E. Botschafter Delattre, der französischen Botschaft, dem deutsch-französischen Bürgerfonds und der Vereinigung der deutsch-französischen Gesellschaften (VDFG) für die Anerkennung unseres Engagements im Bereich der "Erinnerungskultur, Demokratiebildung und Zivilgesellschaft".
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Vor 80 Jahren eröffnete das „Priesterseminar hinter Stacheldraht“
Botschaft von damals für heute „Gott kennt nur Menschen, seine Geschöpfe“
Paderborn / Neheim / Orléans / Chartres. (pdp) Frankreich im Jahr 1945. Am 8. Mai 1945 endet der Zweite Weltkrieg in Europa durch die vollständige Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Es scheint auf den ersten Blick ein rein historisches Datum zu sein: Wenige Wochen zuvor begann die französische Militärverwaltung kriegsgefangene deutsche Theologiestudenten in einem Lager in Orléans zusammenzuführen. Später wurde daraus das sogenannte „Priesterseminar hinter Stacheldraht“. Zu dessen Leiter – Regens – war bereits am 13. März 1945 Franz Stock bestellt, ein Priester des Erzbistums Paderborn, der am 22. April 1945 dort eintraf. Für die französische Militärverwaltung war Franz Stock damals kein Unbekannter:
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Das Franz-Stock-Komitee erhält erneut Unterstützung aus Düsseldorf: Für die Modernisierung und Erweiterung der Gedenk- und Begegnungsstätte Abbé Franz Stock hatte die NRW-Stiftung dem Verein bereits 2020 einen Zuschuss von bis zu 90.000 Euro zur Verfügung gestellt. Nun haben sich durch Verzögerungen des Baubeginns Kostensteigerungen ergeben. Mit einer weiteren Förderung von bis zu 50.000 Euro hilft die NRW-Stiftung die Mehrkosten zu decken. Bei einem Besuch in der Gedenkstätte überreichte Stiftungspräsident Eckhard Uhlenberg am 1. April 2025 die Förderurkunde an Pfarrer Stephan Jung, Vorsitzender des Franz-Stock-Komitees für Deutschland.
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Die ARTE-Dokumentation „Das Tagebuch des Priesters Stock. Paris 1940 - 1944“ wurde erstmals am Dienstag, 01. April 2025, 23.10 Uhr bei ARTE im Rahmen des Schwerpunktthemas "Die Jahrhundertkatastrophe: Menschen und ihre Schicksale im Zweiten Weltkrieg" gesendet. Die Erstausstrahlung der französichen Fassung (Le journal de guerre de l’abbé Franz Stock) erfolgte etwas zeitversetzt um 23.55 Uhr. Der Beitrag war vom 01.04.2025 bis 29.06.2025 auch online in der Mediathek verfügbar.
Wiederholungen:
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"Auf den Spuren des Namensgebers unserer Schule" werden SchülerInnen des Franz-Stock-Gymnasiums (Arnsberg-Hüsten), Stufe Französisch, 11. Klasse, nach Paris und Chartres reisen. Um ihre Kenntnisse über Dr. h.c. Franz Stock zu erweitern, besuchten am 10. und am 12. März 2025 insgesamt 46 SchülerInnen das Elternhaus Stock. Beeindruckt vom Leben und Wirken des Rektors der Deutschen Katholischen Gemeinde (1934 - 1948) Abbé Franz Stock werden sie auch die Stätten (Mont Valérien in Suresnes / Paris und Le Coudray / Chartres) aufsuchen, an denen Abbé Stock gewirkt hat und durch sein menschliches Handeln zur Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich beigetragen hat. Die Fahrt auf den Spuren von Franz Stock nach Paris und Chartres wird über Spenden an das Komitee finanziell unterstützt.
Bericht auf der Schulwebseite: https://www.fsg-arnsberg.de/auf-den-spuren-von-franz-stock-besuch-des-elternhauses-in-neheim/
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Über Franz Stock wurde jetzt ein Artikel unter dokdoc.eu veröffentlicht. Dokdoc.eu berichtet seit 2019 über Wichtiges und Interessantes in Deutschland und Frankreich. Das Portal setzt online die traditionsreiche Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog Dokumente/Documents fort.
DE: https://dokdoc.eu/2025/04/08/sie-nannten-ihn-den-erzengel-in-der-hoelle/
FR: https://dokdoc.eu/fr/2025/04/08/ils-lappelaient-larchange-de-lenfer/
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https://www.bistum-speyer.de
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Mit großem Interesse besuchte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz (Paderborn) jetzt das Elternhaus von Franz Stock in Arnsberg-Neheim und sprach mit Vertretern des Franz-Stock-Komitees. Dazu veröffentlichen wir einen Bericht des Erzbistums Paderborn vom 31.08.2024:
Abbé Franz Stock gibt deutsch-französischer Freundschaft Kraft und Inspiration
Mit großem Interesse besuchte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz jetzt das Franz-Stock-Haus in Neheim im Sauerland, das Elternhaus des bedeutenden Priesters Franz Stock, der als eine Schlüsselfigur der deutsch-französischen Aussöhnung gilt. Der Besuch des Erzbischofs diente nicht nur der persönlichen Auseinandersetzung mit dem Erbe Franz Stocks, sondern war auch ein wichtiges Treffen für die Verantwortlichen des Franz-Stock-Komitees, die Pläne für die Zukunft des Hauses vorstellten.
Wir bieten daher an dieser Stelle an "mit Franz Stock den Kreuzweg gehen". Wir zeigen auf den nachfolgenden Seiten die Kreuzwegstationen aus dem Stacheldrahtseminar von Chartres -die wir in anderen Jahren gerade in der Karwoche als Fotoplakate zur Ausleihe anbieten- mit Texten von Pfarrer i.R. Wilfried Göddeke. Dies ergänzen wir mit einer Betrachtung von zwei Werken, in denen Franz Stock als Simon von Zyrene dargestellt wird.
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Bereits seit einiger Zeit gibt es verschiedene Überlegungen, „Franz Stock“ und sein beispielhaftes Leben verstärkt erfahrbar zu machen und entsprechende Erfahrungsorte in seiner Heimatstadt in einer der Zeit entsprechenden Form weiterzuentwickeln.
Das Elternhaus von Franz Stock in Arnsberg-Neheim ist ein authentischer geschichtlicher Ort, eingerichtet mit Möbeln, Büchern, Bildern und anderen Gegenständen aus seinem, sowie dem Nachlass seiner Schwester Franziska und deren Mann Pierre Savi. Dieser Erinnerungs- und Begegnungsort bietet die Möglichkeit, sich Franz Stock, seinem Leben und Wirken als Mensch des Friedens und der Versöhnung in privater Atmosphäre zu nähern. Besucher*innen der Gedenkstätte erleben die Friedens- und Versöhnungsarbeit und somit deutsch-französische Geschichte über Originalgegenstände, die Franz Stock in Neheim, Paris und Chartres begleitet haben. Die derzeitigen räumlichen Gegebenheiten schränken die Möglichkeiten allerdings ein.
Bauliche Erweiterung
Zentrales Anliegen der aktuellen Planungen ist die Weiterentwicklung des Franz-Stock-Hauses zu einer modernen Gedenkstätte.
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