Franz-Stock-Komitee für Deutschland e.V.

Grafik1

 

Flagge EU BTAm 26. Mai ist Europawahl. Setzten Sie ein klares Zeichen für das Friedensprojekt Europa. Europa lebt vom Engagement seiner Bürger, von ihrer Unterstützung und ihrem Eintreten für die gemeinsamen Ziele. Europa ist ein kulturelles, soziales und politisches Projekt, zu dem alle Bürger mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Talenten beitragen können. Gleichzeitig ist dieses Projekt gefährdet durch kurzsichtigen Nationalismus und Populismus, der Ängste schürt und die Errungenschaften der Europäischen Union bedroht.

Es genügt nicht, nur auf eine bessere Zukunft zu hoffen und sich darauf zu verlassen, dass schon eine genügend große Anzahl von engagierten Menschen das Richtige tun wird, um mit ihrer Stimmabgabe das große Friedens- und Solidaritäts-Projekt Europa auf Kurs zu halten.

Gehen Sie am 26. Mai wählen und stimmen Sie für die EU, für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

Père Yves Piton, Nov 1990Der Maristenpater Yves Piton ist im Alter von 95 Jahren am 24.12.2018 im südfranzösischen Ollioules bei Toulon gestorben, wo er zuletzt in einem Altersheim des Ordens lebte. Die Trauerfeiern und die Beisetzung fanden dort am 27.12.2018 statt.

Père Piton war von 1985 bis 1990 offiziell Pfarrer der Gemeinde Saint Jean-Baptiste in Rechèvres, einem Ortsteil von Chartres. Bischof Perrier betraute ihn nach der Umstrukturierung aller vorher selbstständigen Pfarreien zu einer „Großgemeinde Chartres“ weiterhin mit der Seelsorge in der Gemeinde. Diese Aufgabe erfüllte Père Piton bis zum Jahre 1994, als die Maristen aus Chartres wegzogen.

Franz Stock hat bekanntlich seine letzte Ruhestätte in der Kirche Saint Jean-Baptiste gefunden. Père Piton hat sich als Pfarrer der Gemeinde insbesondere für die Vermittlung des Lebens und Wirkens Stocks eingesetzt und dabei eng mit dem Franz-Stock-Komitee für Deutschland zusammengearbeitet. So schaffte er es, mit seiner Gemeinde und der Neheimer Pfarrei St. Johannes Baptist eine Partnerschaft zu begründen, die im November 1989 feierlich in Neheim und im Folgejahr in Rechèvres mit einer Urkunde besiegelt wurde.

Vorstellung der Erinnerungen an das Priesterseminar für Kriegsgefangene in Orléans und Chartres (v.l.n.r.): Barbara Nichtweiß, Domkapitular Josef Seuffert und Kardinal Karl Lehmann.  © Bistum Mainz / BlumAm 22. Dezember 2018 verstarb im Alter von 92 Jahren Prälat Josef Seuffert. Er studierte während seiner Kriegsgefangenschaft, im sogenannten Stacheldrahtseminar von Chartres, katholische Theologie (bis Mai 1947) und später in Mainz. Am 15. Juli 1951 wurde er zum Priester geweiht.

Er war Bundeskurat der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG) in Düsseldorf (1960–1967) und später Sekretär der Kommission für das Einheitsgesangbuch Gotteslob (1967–1973). Außerdem war er Hauptschriftleiter der vom Liturgischen Institut in Trier herausgegebenen und von ihm mitbegründeten Zeitschrift Gottesdienst.

Seuffert leitete von 1975 bis 1993 das Seelsorgeamt des Bischöflichen Ordinariates Mainz. Anschließend war er bis zum Eintritt in den Ruhestand 1996 Vorsitzender der Liturgischen Kommission des Bistums Mainz und Leiter des Referates „Liturgie und Kirchenmusik“.

Noch mit 89 Jahren schilderte er in dem Buch "Gesang hinter Stacheldraht“ seine Zeit als Kriegsgefangener in Orléons und Chartres in den Jahren 1945 bis 1947.

Wanderausstellung Franz Stock  - Wand 1Unsere Wanderausstellung "Franz Stock - Versöhnung durch Menschlichkeit" wird von Freitag, 23.11. bis Donnerstag, 06.12.2018 im Alten Lyzeum, Franziskaner Straße 8, 57462 Olpe gezeigt.

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Freitag: 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Sonntag: 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Wanderausstellung Franz Stock  - Wand 1Unsere Wanderausstellung "Franz Stock - Versöhnung durch Menschlichkeit" wird im Oktober und November in Haßloch an zwei Stellen präsentiert.

Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am 15.10.2018, 14 Uhr durch Bürgermeister Lothar Lorch und dem Vorsitzender des Arbeitskreises Viroflay, Jürgen Vogt.

IMG 20181010 102945Unsere Wanderausstellung "Franz Stock - Frieden als Auftrag" wird ab dem 10. Oktober bis Ende November 2018 in Zielona Góra / Grünberg (Polen), Bibliothek der Universität, Aleja Wojska Polskiego 71 ausgestellt.

Die Ausstellung findet im Rahmenprogramm der dortigen deutsch-polnischen Tage statt. Das "Zentrum für Kultur und der deutschen Sprache" der Universität zu Zielona Góra organisiert jedes Jahr im Oktober die „Deutsch-Polnischen Tage“. Das diesjährige Motto lautet „Kultura w Dialogu / Kultur im Dialog“. Die Ausstellung wird hier daher auch unter dem Titel "Abbé Franz Stock - Held des französisch-deutschen Dialogs“ präsentiert.

Vorstandsmitglieder aus Deutschland und FrankreichDas diesjährige Treffen der beiden Vorstände der deutschen und französischen Franz-Stock-Vereinigungen fand vom 10.-12. Oktober im Maison Diocésaine Saint-Francois de Sales in Amiens statt.

Die Begegnung begann mit der offiziellen Eröffnung der Franz-Stock-Ausstellung der Amis de Franz Stock in der Universität der Picardie „Jules Verne“ (in der Bibliothek der Zitadelle). Es schloss sich ein ausführliches Gespräch mit den Besuchern an, zu denen auch die Tochter eines von Franz Stock betreuten zum Tode Verurteilten gehörte. Die Ausstellung fand in einer von der Universität veranstalteten Reihe „Fraternité“ (Brüderlichkeit) statt.

Harry et Franz Roman von ALEXANDRE NAJJARIn Frankreich wurde ein Roman „Harry et Franz“ des Autors Alexandre Najjar veröffentlicht. Hauptpersonen sind Franz Stock und der Schauspieler Harry Baur. Franz Stock besuchte Harry Baur nachweislich im Gefängnis. Der Roman ist auf diese Begegnung aufgebaut. Es ist ein Roman, in dem eine fiktive Geschichte erzählt wird. Dennoch kann der Roman weitere Leser auf die "Spuren von Franz Stock" führen.

Weitere Informationen auf der Homepage des Autors: http://www.najjar.org/livres/harry-et-franz/

20180907 165040Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Vertreter des Franz-Stock-Komitees zum Bürgerfest am 07.09.2018 in den Park von Schloss Bellevue eingeladen. Wir haben uns sehr über diese Würdigung unseres Engagements gefreut.

Weitere Informationen zum Bürgerfest des Bundespräsidenten ...

Übergabe an Dr. Jürgen Schulte-Hobein (l.) durch Thomas Bertram Bei der Neugestaltung der Dauerausstellung des Sauerland-Museums in Arnsberg wird in einem Raum an die Person und das Wirken von Franz Stock unter dem Leitbegriff „Versöhnung“ gedacht. Aus diesem Grund wurde das Komitee um einen geeigneten Gegenstand gebeten. Da weder aus privatem Besitz noch aus den dem Komitee zur Verfügung stehenden Dokumenten etwas Passendes zur Verfügung stand, gelang es, durch Vermittlung unserer Schwesterorganisation Les Amis de Franz Stock (Frankreich) den Nachlass von Karl Viktor Gilles dem Sauerland-Museum zu übereignen.

Wanderausstellung Franz Stock  - Wand 1Unsere Wanderausstellung "Franz Stock - Versöhnung durch Menschlichkeit" wird von Sonntag, 19.08.2018, bis Sonntag, 16.09.2018, in der Kirche St. Severi, Severihof 2, 99084 Erfurt gezeigt.

Öffnungszeiten der Kirche:
Montag bis Samstags: 9.30 bis 17.00 Uhr
Sonn- und Feiertags: 13. bis 18.00 Uhr

Die Kirche St. Severi bildet mit dem Erfurter Dom ein einzigartiges architektonisches Ensemble, welches "Erfurter Domberg" oder auch "Domhügel" genannt wird. Mit seinen sechs Türmen ist das Ensemble das Wahrzeichen der thüringischen Landeshauptstadt.

Bild WanderausstellungUnsere Wanderausstellung "Franz Stock - Frieden als Auftrag" wird ab dem 05. August bis zum 30. September 2018 in Zeestow (Brandenburg) - Autobahnkirche am Berliner Ring ausgestellt.

Adresse: Wustermarker Straße 16, 14656 Brieselang, (Ortsteil Zeestow)
Anfahrt über A10 Westlicher Berliner Ring | Abfahrt 27 – Zeestow
Öffnungszeiten: täglich von 08:00 – 18:00 Uhr

Eröffnung:
Die Ausstellung wird am 05. August, 14:00 Uhr im Anschluss an die Apostelandacht mit Pfarrer Dr. Bernhard Schmidt eröffnet.

Im Rahmen der Eröffnung wird Pfarrer Erich Busse (Dresden) einen Vortrag über Franz Stock und andere Helden mit dem Titel „Mutige Feiglinge, anständige Verräter und andere stille Helden in Deutschlands dunklen Zeiten“ halten.

Die Veranstaltung wird von dem Pianisten Eckhard Römer (Falkensee) musikalisch begleitet.

IMG 2378In der letzten Woche vor den Sommerferien haben SchülerInnen des Franz-Stock-Gymnasiums Arnsberg-Neheim an unterschiedlichen Projekten mitgearbeitet.

Die Jahrgangsstufen 7 und 8 haben sich am Montag, 9. Juli und am Dienstag 10. Juli jeweils einen ganzen Vormittag mit Franz Stock beschäftigt. Margreth Dennemark vom Franz-Stock-Komitee hielt an beiden Tagen einen Power-Point-Vortrag mit dem Thema: "Franz Stock - Namensgeber meiner Schule". Danach begannen die Projektarbeiten in mehreren Gruppen mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen: "Franz Stock und sein Leben", "Was denken SchülerInnen über die deutsch-französische Freundschaft" "Was denken SchülerInnen über den Namensgeber ihrer Schule" und "Wie wird Europa in 20 Jahren aussehen? Was wünschen sich SchülerInnen für ihre eigene Zukunft von Europa?".

Wanderausstellung Franz Stock  - Wand 1Unsere Wanderausstellung "Franz Stock - Versöhnung durch Menschlichkeit" wird von

Do., 21. Juni bis Mi., 15. August 2018 in der evang. St. Marienkirche, Kirchplatz 2, 16278 Angermünde

gezeigt. Öffnungszeiten der Kirche: 10 - 15 Uhr

Eröffnet wird die Ausstellung am 21.06.2018, 19.00 Uhr mit einem Konzert der Musik- und Kunstschule Angermünde.

Am Di., 26.06.2018, 18:30 Uhr wird in der Kapelle der St. Marienkirche ein Vortrag "Franz Stock - Menschlichkeit über Grenzen hinweg" mit dem Referenten Bernd Janowski angeboten.

Plakat am Franz-Stock-Platz in Paderborn / Public Viewing zur Fußball WMDer Franz-Stock-Platz in Paderborn ist ein bekannter Veranstaltungsort. Konzerte und Public Viewing wie jetzt zur Fußball WM finden dort regelmäßig statt und ziehen viele Besucher an. Einem großen Teil der Besucher ist "Franz Stock" aber eher unbekannt. Grund genug für die Theologische Fakultät Paderborn und das Komitee mit mehreren großformatigen Werbeplanen auf dem Platz einen Beitrag zur Änderung zu leisten. Ein leicht gekürztes Zitat Stocks und ein Foto, welches Franz Stock sehr wahrscheinlich während seiner Vikarszeit in Dortmund zwischen 1932 und 1934 selbst aufgenommen hat, sind hier dargestellt.

Fotoeindrücke: