Über das Fronleichnam Wochenende hat sich das Franz-Stock-Komitee und das Les Amis de Franz Stock zur jährlichen Klausurtagung in Paris und Chartres getroffen. In Paris haben die Vereinigungen an einer Führung auf dem Mont Valerien teilgenommen. Diesen Ort nutzten die deutschen Nationalsozialisten, für die vielen Exekutionen der französischen Widerstandskämpfer. Heute befindet sich am Rande des Berges das französische Nationaldenkmal zu Ehren der Widerstandskämpfer. Franz Stock leistete diesen seelsorgerische Begleitung, oftmals folgte er ihnen zur Erschließungsstätte. Als Zeichen der Dankbarkeit und Wertschätzung ist der Platz vor der Gedenkstätte nach Stock benannt - ein starkes Zeichen der deutsch-französischen Aussöhnung!
Ein weiterer zentraler Ort war das Stacheldrahtseminar in Chartres.
Dort leitete Franz Stock über zwei Jahre dieses Seminar, das in seiner Art in der Geschichte der Kirche einzigartig war. Es diente dazu jungen Menschen- in Kriegsgefangenschaft - zu motivieren praktische und moralische Verantwortung im Nachkriegsdeutschland zu übernehmen sowie ihnen eine spirituelle Ausbildung zu geben. Heute stellt das Stacheldrahtseminar eine europäische Begegnungsstätte für Frieden und Versöhnung dar.
Das Franz-Stock-Komitee und die Les Amis de Franz Stock haben die Zeit genutzt sich über aktuelle Projekte und Kooperation auszutauschen.
Gemeinsam nahm man an dem Gemeindegottesdienst am Grab von Franz Stock in der Kirche Saint-Jean-Baptiste Chartres-Rechèvres teil.
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